30c3 als nicht ITler

30c3 HamburgAls nicht-ITler auf den Chaos Communication Congress? Die Frage stellte ich mir zumindest hin und wieder. Dazu war es meistens noch zeitlich ein wenig ungeschickt gelegen, so direkt nach Weihnachten. Dank dem Hinweis, dass es mir dort gefallen könnte und der Gewissheit zumindest nicht ganz alleine hin zu fahren, war es dieses Jahr dann doch so weit. Ich schlug am 26. in Hamburg auf und lies das ganze mal auf mich zukommen.

Na ja, zukommen ist vielleicht nicht ganz richtig. Eher überrollen. Ich bin ja nicht das erste mal auf einer großen Konferenz, trotzdem war der 30c3 etwas ganz anderes. Viel größer, viel bunter, viel quirliger und vor allem viel besser organisiert als so manche Konferenz auf der ich bis jetzt war (internes DECT, GSM Netz; meistens funktionierendes WLAN, Programm online bzw. als App und und und). Das lag sicher auch an den über 1000 Helfern. Danke nochmal. Und auch die Zeiten lagen besser 11.30 bis 2 Uhr Programm mit Vorträgen und Workshops und und und. Zeitweise fühlte ich mich doch auch ein wenig überfordert. Wie das bei mir dann halt so ist, wenn ich mich etwas überfordert fühle (und von Menschen schon fast erschlagen), werde ich ein wenig kontaktscheu. Aber auch das war sehr angenehm, aufgedrängt hat sich keiner, weggerannt ist aber auch keiner. Es war einfach eine sehr entspannte Atmosphäre. Und an Vorträgen wird einem als nicht-ITler auch einiges geboten. Man sollte allerdings schon einen gewissen Draht zur Technik haben, sonst wird es vielleicht doch ein wenig langweilig. Aber für jeden, der sich für das Spannungsfeld Technik-Gesellschaft-Kunst interessiert, ist der Kongress sicher eine Reise wert.
Workshops besuchte ich leider viel zu wenig, das werde ich das nächste mal anders machen. Die Vorträge kann man sich ja auch noch später anschauen. Und von wegen anders machen: Das nächste mal, werde ich versuchen mehr Menschen kennen zu lernen; wahrscheinlich werd ich einfach mithelfen.

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