Ingress – eine kleine Liebeserklärung

Eigentlich will ich mich ja nicht in die „Juhu! 1 Jahr lang Ingress!“ Artikel einreihen. Eigentlich. Zum einen, weil ich selbst noch kein ganzes Jahr dabei bin – das wäre erst im Januar soweit – zum anderen, weil es davon nur so wimmeln wird. Warum schreibe ich trotzdem jetzt einen Artikel? Ich würde euch einfach gerne verraten, was mich als (Gelegenheits)Spieler seit nun mehr fast 11 Monaten dabei hält.

Lasst mich ein wenig ausholen. Prinzipiell hatte ich schon immer Spaß daran mich draußen zu Fuß (oder auch per Rad) fortzubewegen. Leider kam das meistens zu kurz. Das war häufig anderen Hobbies geschuldet oder einfach anderen Menschen. Nicht jeder rafft sich bei Schneesturm auf und geht einfach mal spazieren – ich auch nicht. Ingress brachte nun einen Grund in mein Leben, raus zu gehen, draußen zu sein und das bei Wind und Wetter. Dazu kommt, dass sich Ingress in dem ein oder anderen Gebiet hervorragend mit einem weiteren Hobby verbinden lässt, der Fotografie (zumindest, wenn ich alleine unterwegs bin). Und dann war da noch der Drang Level 8 zu werden, nicht so ausgeprägt wie bei vielen anderen, aber doch vorhanden. Irgendwann kam der Moment in dem ich Level 8 Spieler wurde und trotzdem keine Zweifel hatte, dass ich erst einmal bei dem Spiel bleibe. Warum?

Ein Wort: Die Community. Im Zuge des Spiels lernte ich sehr viele Menschen kennen, lernte mit diesen Menschen im Team zu spielen, auch wenn mir der ein oder andere erst einmal suspekt war oder ich keine größeren Sympathien als mal ein gelegentliches Bier und gemeinsames Spielen  hegte. Ein paar neue Freunde und sehr besondere Menschen sind auch darunter.
Versteht mich nicht falsch, die größeren (teilweise latent größenwahnsinnigen) Operationen die auf die Beine gestellt werden sind toll, machen Spaß, und sind für mich trotzdem irgendwie nur Mittel zum Zweck. Dem Zweck neue Menschen zu treffen. Menschen, die ich sonst nie treffen würde. Und das ist es, was mich weiter im Spiel hält. Nicht viel mehr, aber auch nicht weniger. (Ja, es ist auch spannend die Gruppendynamik zu beobachten und zu erleben.)

Eine kleine, persönlichere Danksagung hab ich aber doch noch. Die geht an die „Ingres Resistance Franken“ Community, hauptsächlich an die Fürther und Nürnberger Spieler (immerhin wohn ich da ja auch). Es gab in diesem Jahr Momente in denen ich sehr froh war euch zu kennen. Die komplette Gruppe, einzelne Teile der Gruppe oder auch einzelne Personen. Diejenigen die sich angesprochen fühlen wollen, dürfen sich gerne ihren Teil dabei denken – Namen werde ich nicht nennen, denn irgendwie war es doch das ganze Gruppengefüge.

Also, auf zu einem weiteren Jahr Ingress. Hier oder woanders. Aber doch am liebsten hier mit euch 😉

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2 Antworten auf Ingress – eine kleine Liebeserklärung

  1. Damit habe ich aber noch nicht verstanden, was Ingress überhaupt ist. Erklärst Du das noch ein bissi, oder soll ich Papa Google fragen?
    viele Grüße

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