Mauern

Kennt ihr das, man hat gerade einige Probleme gelöst oder wenigstens überwunden und da türmen sich schon wieder neue Probleme gleich einer massiven Mauer auf? Zumindest kommt es einem so vor. Und kennt ihr dann auch den Moment in dem man erst einmal keine Idee hat, wie man das eigentlich alles angehen soll? Der Moment, in dem man etwas verzweifelt und trotzdem weiter auf die Mauer zu läuft? Dann der Moment, in dem man etwas langsamer wird, nur um nach einmal durchzuschnaufen die Beine in die Hand zu nehmen und Gas zu geben? Der Moment, in dem die Mauer dann das gesamte Gesichtsfeld ausfüllt, man merkt, dass man sie nicht überspringen kann? Der Moment, in dem man dann gegen die Mauer rennt? Der Moment in dem man inmitten von lauter Trümmern die Augen zu öffnen um zu bemerken, dass die Mauer doch nicht so massiv war wie gedacht?Ich bin gerade in der Phase durchschnaufen/kurz vor Gas geben, bin mal gespannt wo das diesmal hin führt. Und darum ist der Artikel diese Woche auch kurz, spät dran und meine Stimmung momentan nicht die beste. Das Kunststück ist übrigens, den Lauf nicht bei dem Weg in das Stimmungstal zu verlangsamen. Entweder man gibt davor Gas, läuft den anderen Hang dann gleich wieder hoch und schnauft hinterher nochmal kurz durch; oder man sieht das Tal, schaut hinein, verschnauft kurz und rennt dann bis man wieder oben ist weiter. Ich bin gerade nicht ganz sicher auf welcher Seite des Tals ich stehe. Aber bald werde ich es wissen und dann bin ich auch wieder kontaktfreudiger und motiviert. Bis nächste Woche.

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