Neues Temperaturmessgerät oder Spaß mit Datentypen

Thermo/Hygrometer

Nokia5110 Display am Arduino

Nachdem eines meiner ersten kleinen Projekte mit dem Arduino ja ein Thermometer war und ich damit nicht wirklich zufrieden war, habe ich mir mal Gedanken gemacht, was denn da noch gehen könnte ohne gleich viel zu viel Zeit und Geld zu investieren.

Ich ging also erst einmal einkaufen:

Des Sensor gab es, weil er deutlich genauer ist, als den, den ich bis jetzt verwendete und weil er die Luftfeuchtigkeit gleich mit misst. Das Display, weil ich mir eh mal anschauen wollte, wie man so ein LCD ansteuert und weil ich eine Textausgabe haben wollte. Für den Sensor gibt es netterweise schon fertig Bibliotheken von adafruit. Und für das Display gibt es ein hevorragendes Tutorial inklusive Code-Schnippseln von Julian Ilett. Die beiden Teile getrennt zu testen ging dann auch sehr schnell, die Programmierung war dann auch nicht komplex. Dummerweise setzte ich mir in den Kopf den Code für das Display in eine kleine Bibliothek zu packen. Da ich nun zum ersten mal seit Jahren programmiere, dauerte das ne ganze Weile – am Ende scheiterte es fast an einem Tippfehler in einer Funktion. Am Ende sah das Programm dafür sehr aufgeräumt und übersichtlich aus. Weiterlesen

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Nahlinse – einfach näher dran

Als ich vor einiger Zeit mit der digitalen Fotografie etwas ernsteres anfing, bemerkte ich zwei Dinge: Erstens, ganz schön teuer. Zweitens, eigentlich würde ich gerne ein wenig mit Makro spielen. Da ich mir kein Makro-Objektiv leisten konnte und auch nicht wollte, entschloss ich mich mir Nahlinsenzu kaufen. Nahlinsen sind quasi Lesebrillen für das Objektiv. Ja, im Vergleich zu Makro-Objektiven sicher deutlich schlechter, aber halt auch deutlich viel günstiger. Und aus der Reihe der Bilder mit Nahlinsen, kommt das folgende Bild. Ihr könnt ja mal raten, was es darstellt.

NahlinsenbildLeider kann ich euch heute nicht mehr sagen, was ich damals für eine Linse vor das Objektiv geschraubt hatte. Dafür verrate ich euch jetzt, was es darstellt, etwas flauschiges, das zur Jahreszeit passt: Ein Weidenkätzchen.

Ein paar mehr Makro-Gehversuche findet ihr wie immer bei flickr.

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Zusammenfluss

Heute gibt es endlich mal wieder ein Foto. Entstanden ist das Bild, bzw. die Bilder, am 9.3.2014 in Fürth am Zusammenfluss von Pegnitz und Rednitz. Verwendet wurde dafür ein Polarisationsfilter, die Sonne kam gegen 14.30 Uhr von links hinten. Um die Lichtstimmung abzubilden entschied ich mich ein HDR Bild aus 3 unterschiedlich belichteten Aufnahnem zu erstellen. Um das HDR Bild zu erstellen, verwendete ich die freie Software Luminance.

Wenn Rednitz und Pegnitz zur Regnitz werden. HDR Bild aus drei Einzelbildern, erstellt mit Luminance.

Wenn Rednitz und Pegnitz zur Regnitz werden. HDR Bild aus drei Einzelbildern, erstellt mit Luminance.

Kurze Details zu den Einzelbildern:

  • auto-bracketing Funktion der Canon 400D verwendet
  • Blende f/14
  • Belichtungen: 1/50 s, 1/13 s, 1/30 s
  • ISO 100
  • Objektiv: ED-S18-55mm f/3.5-5.6

Einstellungen für das LDR Bild, das aus dem HDR Bild berechnet wurde:

  • Luminance HDR 2.3.1 tonemapping parameters:
  • Operator: Fattal
  • Parameters:
  • Alpha: 1.49
  • Beta: 1
  • Color Saturation: 1.5
  • Noise Reduction: 0.18
  • PreGamma: 1

Wer Interesse an mehr HDR Bildern hat, findet welche bei Flickr.

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Kommunalwahl und Unregelmäßigkeiten

Seit gestern geistert durch das Internet ein Artikel auf Telepolis, der behauptet, dass 80-90% der Stimmen bei der Kommunalwahl in München fehlerhaft weitergeleitet wurden. Gleichzeitig suggeriert der Artikel, dass da was nicht mit rechten Dingen zuging und man eigentlich alles neu auszählen müsste:

„Mittlerweile musste das für die Durchführung der Wahl zuständige Kreisverwaltungsreferat einräumen, dass 80 bis 90 Prozent Stimmen fehlerhaft weitergeleitet wurden. Trotzdem ließ man nur einen einzigen Stimmbezirk in Haidhausen komplett neu auszählen: Dort war die Zahl der insgesamt übermittelten Stimmen größer als die der Stimmberechtigten.

Hinsichtlich der anderen Wahlkreise heißt es auf Anfrage von Telepolis, dass man die Fehlerquote von 80 bis 90 Prozent mittels einer Plausibilitätskontrollsoftware ermittelt habe. In den Fällen, in denen sie anschlug, hätten die Wahlhelfer ihre Eingaben überprüft und so lange neu eingegeben, bis sie dem Programm plausibel erschienen. Eine Neuauszählung dieser Wahlbezirke hält man nicht für notwendig.“

Nachdem ich das gestern Abend über Twitter mitbekam und ich es mir da schon nicht vorstellen konnte, kam es heute nochmal vorbei. Jetzt tu ich mich na klar schwer nur aus meiner Erfahrung als Schriftführer eines Stimmbezirks in Fürth heraus zu argumentiern. Zeit genug mal das mit der Medienkompetenz zu machen und sich erst einmal wundern, dass man sonst nichts dazu findet und dann einfach mal auf dem Kreisverwaltungsreferat in München anzurufen – die Nummer des Wahlamts gibt es online.

Ja, und was soll ich sagen:
Es stimmt, dass es bei 80-90% der Stimmbezirken Unregelmäßigkeiten gab. Das wurde mir von einer freundlichen Dame bestätigt und wohl auch von Herrn Günther so verkündet. Warum das aber alles nicht so schlimm ist, wie es sich anhört und ich jetzt nicht laut schreiend eine erneute Wahl fordere, kommt jetzt: Die Unregelmäßigkeiten gab es bei den Wahlniederschriften – und da kann einiges schief gehen, ohne eine Einfluss auf die Wahl zu haben.

[tl/dr] Ihr seht, alles nicht so wild und ein wenig Vertrauen in die Wahlämter schadet auch nicht.

Wer will, kann hier jetzt aufhören zu lesen, wer ein wenig mehr erfahren will, liest weiter.

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Hallo Arduino Welt!

Das Thermometer im Betrieb, betrieben von einem Akkupack für Mobilgeräte mit USB Anschluss. Angezeigt werden 16.5°C.

Das Thermometer im Betrieb, betrieben von einem Akkupack für Mobilgeräte mit USB Anschluss. Angezeigt werden 16.5°C.

Geplant war für diese Woche eigentlich mal wieder ein Foto zu veröffentlichen. Dummerweise für euch, kam aber letzte Woche ein Päckchen bei mir an, dass einen Arduino UNO und diverse elektronische Bauteile enthielt. Daher gibt es heute einen „Hallo Arduino Welt!“ Post. Da müsst ihr jetzt durch.

Nachdem ich mich mit dem Breadboard, dem Ansprechen einiger Bauteile und auch der Funktion einiger Bauteile mal wieder vertraut gemacht hatte, fragte ich mich, was ich denn nun anstellen könnte. Da mein Körper und das Thermometer, welches die Heizung steuert, immer unterschiedlicher Meinung sind war mir relativ schnell klar, dass ich ein Thermometer basteln will. Aber wie will ich die Temperatur ausgeben? Seriell per USB? Zu einfach und zu umständlich weil immer ein PC oder Tablett benötigt wird. Display kaufen? Dauert zu lange und zu langweilig. Also das ganze per LEDs im binären Format. Weiterlesen

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#projectreset

Der ein oder die andere, die mich auf sozialen Netzwerken verfolgen, ist vielleicht schon über den Tag #projectreset gestolpert. Vielleicht wundert sich auch die ein oder andere Person, dass es etwas ruhiger geworden ist was soziale Netzwerke angeht oder sich die Aktivitäten etwas verlagert haben. Und vielleicht ist es einigen aufgefallen, dass ich über Kommunikationskanäle auf die ich sonst sehr schnell reagierte, gar nicht mehr oder nur sporadisch erreichbar bin. Warum das alles? Warum #projectreset?

Wie einige von euch wissen, stehe ich gerade am Ende eines größeren Lebensabschnitts. Weiterlesen

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Von Spiegeln und Realitäten

@hi_d_11e: Wieso kriegen wir von unseren Medien nur einen Spiegel einer verzerrten Realität gezeigt. - Ist der Spiegel oder die Realität verzerrt?Ich war doch kurz davor auf den Tweet von „Eine Elfe“ direkt bei Twitter zu antworten. Aber irgendwie lies mich das Thema dann doch nicht los und für 140 Zeichen waren bzw. sind die Gedankengänge weder kondensiert genug noch abgeschlossen. Also wird mal wieder ein Gedankenfetzen daraus und der landet hier im Blog.

Ich bin der Überzeugung , dass es nicht primär an den Medien liegt. Es liegt in der Natur der Realität, dass es sie nicht gibt. Zumindest nicht objektiv. Die Realität wird immer gefiltert. Nicht nur durch die Medien, dort ist es nur am Offensichtlichsten, wenn man sich nicht nur auf eine Nachrichtenquellen verlässt. Die Realität bzw. die Wahrnehmung der Realität wird auch immer durch subjektive Ansichten, Erfahrungen, Gefühle und Wünsche verzerrt und gefiltert. Vielleicht ist das der Spiegel, nach dem gefragt wurde, vielleicht auch nicht. Für mich ist es eher eine Brille, meistens keine rosarote.
Das Kunststück ist sich der Verzerrung bewusst zu sein und den Filter hin und wieder zu wechseln. Dazu gehört auch, sich seiner eigenen, medialen und sozialen Filterblase bewusst zu sein und sich daraus hinaus zu denken oder noch besser hinaus zu bewegen. Und man sollte sich auch nicht davon verunsichern lassen.

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Dinge, die

Wenn Dinge, die gesagt und getan werden wollen 
ungesagt und ungetan bleiben,
weil sie die Welt nur noch komplexer und komplizierter machen... 
Tausende Dinge, Millionen Dinge. 
Und aus tausenden, unterschiedlichen Gründen...“

schrieb ich letztlich. Nur was für Dinge sind das?

Das sind Dinge wie: Weiterlesen

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Tschüß Piraten(partei)!

ppNachdem ich nun schon seit einiger Zeit meinen Mitgliedsbeitrag nicht mehr bezahle, gehe ich nun also auch den letzten Schritt und trete formal aus der Piratenpartei aus. Warum eigentlich? Und warum erst jetzt? Nein, es hat nicht mit den aktuellen Querelen zu tun, na ja, ein wenig vielleicht schon; aber nur insofern sie das Thema wieder auf meine Agenda brachten. Es lag auch nicht an einzelnen Menschen, es lag und liegt an viel viel mehr. Weiterlesen

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Bewerbungen und Schauspiel

Langsam nimmt die Dissertation Gestalt an und langsam ist ein Ende in Sicht, also endgültig Zeit sich über Job und Bewerbungen Gedanken zu machen. Ich hatte das Glück, dass in einem Bewerbungstraining, das auf Doktoranden zugeschnitten war, relativ spontan ein Platz frei wurde.

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