Poems everywhere

Der ein oder andere, der mir in dem ein oder anderen Sozialen Netzwerk folgt, hat es vielleicht schon mitbekommen. Ich habe mir ein kleines Projekt ausgedacht, bei dem ich euch gerne mit im Boot hätte. Es geht um Gedicht, Handykameras und Videos – die Playlist findet ihr hier. Doch der Reihe nach:

Alles fing damit an, dass Bernhard eines Nachts in der U-Bahn Rilkes „Herbsttag“ verlas und sich dabei von mir filmen lies.

Ein paar Tage später, rezitierte eine Kollegin im Park „Herbstbild“ von Friedlich Hebbel. Nachdem ich das in er U-Bahn schon sehr schön fand, musste ich das Gedicht im Park na klar auch sofort filmen.

In diesem Moment war die Idee geboren. Gedichte vorlesen, rezitieren oder vortragen an öffentlichen oder ungewöhnlichen Orten und sich dabei von einer Handykamera filmen lassen.

Warum ich die Idee so reizvoll finde?

Zum einen passt sie momentan ein wenig zu meiner Stimmung, zum anderen hilft sie dabei den öffentlichen Raum wieder etwas bewusster zu erfahren. Die Sache mit den Handykameras ist mir eigentlich auch nur aus zwei Gründen wichtig. Erstens kann das Gedicht so sehr spontan vorgetragen und aufgezeichnet werden. Zweitens verbindet es zwei Dinge miteinander: Technik und ja, Kunst. Finde ich beides meistens recht schön (na gut, kommt drauf an was – sowohl bei der Technik, als auch bei der Kunst).

Wie könnt ihr mitmachen?

Sehr einfach. Tragt ein (Herbst)Gedicht vor, lasst euch filmen und ladet das Video hoch (ihr könnt mich auch anschreiben, dann pack ich das in meinen YT-Account – bitte nicht per Mail senden, ihr bekommt dann eine Anleitung zum hochladen auf einen Server). Schreibt mich an, ich komme auch gerne zum Zuhören/Filmen vorbei – wenn es im Raum Nürnberg ist. Schickt mir dann einen Video-Link und ich packe ihn in die Playlist. Ihr könnt auch gerne Videoantworten auf einzelne Beiträge verfassen. Wichtig ist, dass die Beiträge öffentlich sind – ihr könnt euch aber gerne verkleiden.
Ihr könnt auch den Google+ bzw. Facebook Beitrag plussen, liken, teilen oder kommentieren. Wobei es mir am liebsten wäre, ihr kommentiert den Blogartikel oder die Videos – das gilt auch fürs teilen und liken. Warum? Weil dann alles an einer Stelle stattfindet und nicht über das ganze Netz verteilt.

Traut euch einfach, springt über euren Schatten. Es kann wirklich sehr viel Spaß machen. Und man wird auch nicht wirklich komisch angeschaut.

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2 Antworten auf Poems everywhere

  1. Lustige Idee. Ich bin morgen Abend im Blauen Haus. Wenn Du also vorher filmen möchtest, so im Laternenlicht, dann hätte ich 24 Zeilen Herbst…

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